Der Festgottesdienst wurde im Sommer wegen großer Hitze auf Kirchweih, Sonntag, 25.Okt, verschoben. Nun ja, Hitze ist zu Kirchweih selten, daher war die Verschiebung auf diesen grauen Vormittag zumindest zielführend.
Den Gottesdienst bereicherte musikalisch der ökumenische Kirchenchor unter Leitung von Christel Scholz Engel und Frau Annegret Leipold-Persitzky mit ihrer Geige.

Der Gottesdienst selbst enthielt auch Elemente mit Rückblicken auf die Zeit des Baus und die Einweihung vor 25 Jahren. Insgesamt war es ein würdiger, aber nicht überladener Gottesdienst, angemessen zu dem Anlass. Pfarrer Pannicke nahm ins seiner Worten auch Bezug zum Motto der Johanneskirche – als Lichtkirche, aus der das Licht der Welt nach außen scheint; in die das Sonnenlicht nach innen dringt; wo man von außen sehen kann wer drinnen ist: Christen, die nach dem Wort Jesu nicht ihr Licht unter den Scheffel stellen sollen.
Auch Herr Bürgermeister Abraham nahm am Gottesdienst teil. In einem sehr persönlichen Grußwort erinnerte er sich an Begegungen in der Kindheit mit dem Ensemble aus Kindergarten, Betsaal und Pfarrhaus; als es noch keine Johanneskirche gab. In Verweis auf die Baugeschichte – die Johanneskirche ist ja auf Initiative von Gemeindegliedern mit viel Geduld und Nachdruck entstanden – betonte er, dass die Gemeinschaft von Menschen Dinge bewegen kann, verbessern kann, vorwärts bringen.

Bilder: Herbert Reichel
